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Von Seelen, Sippen und dem gemeinsamen Nenner


Unser Jüngster sagte mit fünf Jahren einmal beim Gutenachtkuss: „Weisst du Mami, bevor ich geboren bin, kreiste ich um die Erde und suchte meine Familie. Ich fand euch eine coole Truppe und las euch aus.“ Mich rührte es damals zutiefst.


Heute fand ich beim Durchforsten der Alben unserer verstorbenen Mutter ein Foto meiner vier älteren Geschwister und lächelte. Ja, wahrscheinlich hatte meine Seele die vier und das gesamte Sippenpaket drei Jahre nach dem Foto ausgesucht.

Was ist an der Reinkarnation dran und zu welchen Anteilen sucht sich eine Seele selbst ihr Schicksal aus? Welche Potentiale bringt sie mit und was möchte sie lernen? Mit diesen Fragen ist mein aktueller Biografiekunde zu mir in die Jahresbegleitung gekommen.


Ich halte es für möglich, dass sich Seelen und Seelensippen vor der Inkarnation für bestimmte Erfahrungen und Entwicklungsschritte verabreden. Und ich halte es für wahrscheinlich, dass es kein Zufall ist, dass wir uns alle hier und jetzt auf der Erde als Schicksalsgemeinschaft tummeln.


Und da jede* von uns Talente und ein schlummerndes Potential mitbringt, wäre es doch gescheit, diese zum Wohl und zur Entwicklung aller Wesen auf dem Planeten beizutragen. Biografiearbeit ist auch Potentialforschung.


Meine Sippe war ein Mikrokosmos und ein Übungsfeld in Toleranz und Kommunikation. Mit der Sorge um unsere betagte Mutter, stellten wir unser Befindlichkeiten zurück, um ihr - unserem gemeinsamen Nenner - zu dienen und ihr einen würdigen Abschied zu ermöglichen.


Mir kämen ein paar gemeinsame Nenner für uns als Menschheit in den Sinn. Kennst du dein besonderes Talent, um zu dienen? Aus Bewusstseinsforschung weiss man nämlich, dass erst der Dienst an der Mitwelt dem Leben tiefen Sinn schenkt.




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